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  • Etwas Klarsicht bitte

    Guten Abend im Blog!

    Meine Stammleserin und Leser wissen, dass ich von Zeit zu Zeit meinen Blog umwidme. Immer dann wenn ich denke, es darf gerne mal etwas Neues passieren, dann gucke ich in mich hinein und versuche das hier ins Layout zu reflektieren. Zum einen meinte ich der wenig freundliche Farbhintergrund darf gerne ansprechender sein und ist es ja nun. Wer guckt schon gerne in Tieflbau am Computer hinein? Gut kann Frau also ich so machen und noch hat niemand gemeckert. Jetzt ist es aber optisch heller und auch gleich ein neues Headerfoto. Das zeigt eine Seitenansicht des neuen Potsdamer Landtag mit Übergang zu den Begleitbauten an der Alten Fahrt in der Potsdamer Innenstadt. Erkennen können Sie auch die Nikolaikirche.

    Da ich aus Potsdam blogge und alles immer auch eine Frage der Mitte ist, von der viele Impulse ausgehen, steht nun auch auf Grund von Baustellenmomenten und Wettergemenge das Bild dass diesen Blog prägen und mitbeinflussen soll. Wer die Kunst des arg um die Ecke denken beherrscht, wovon ich fest ausgehe, der kann sich denken was ich meine.

    Der neue Titel " die Klarsichtreporterin " ist nicht nur darauf beschränkt, dass ich mir von Zeit zu Zeit meine Brille putze, nein ich denke die Zeit erfordert ein deutliches Mehr an Klarsicht.Viele Ereignisse sind so krude und undurchsichtbar, dass es ein paar Kunststücke mehr als jemals braucht um eben klarer zusehen und zuverstehen. Ich will mein Bestes als ehemalige Radioreprterin, Bloggerin und Politikerin geben um Licht ins Unscharfe zubringen. Vielleicht mit Ihnen gemeinsam. Ich werde jetzt öfter in die Tasten greifen und den Kopf zum rauchen bringen. In der steten Hoffung, es möge ein ordentlicher Text werden, der gerne auch zu dem einen oder anderen Kommentar einlädt.

    Mein Credo steht:

    Vieles passiert, überrennt uns, greift um sich - meint nicht auf zuhalten zusein! Nur weggucken und sich nicht rühren nicht mein Dinge! Bewegung muss rein!

    Heute hat mich dieser Text erreicht und stimmt mich sehr sehr nachdenklich.Ich möchte dazu erstmal tiefer greifen. Eine weitaus vertrackte Situation, die aber mehr als einen Aufruf braucht. Da muss sehr viel mehr kommen.Sonst wirkt auch das wiedermal wie " weiße Salbe!" Und davon hat der Mensch seit je her viel zuviel ausgeteilt!

    http://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog

    Mit diesem Anriss entlasse ich Sie zu sich zurück und danke für Ihre Aufmerksamkeit! Wie sagte eine befreundete Journalistin immer am Ende in ihrem Politik - Blogs? Bleiben Sie standhaft und wachsam.Das wünsche ich mir auch von Ihnen!

    Herzliche Grüße!

  • Ein Lied und die Wirren in der Netzwelt

    Einen schönen guten Tag hier im Blog!

    Das Internet mit seinen vielen Möglichkeiten ist oft Segen aber nicht selten Fluch. Die große Verbreiterungschancen und die Reichweite spielen dem bekannter Weise entgegen. Nun und was macht Mensch draus? Er nutzt sie.Nicht etwa um den Lieben zu Hause aus Urlaubsregionen in aller Welt digitale Grüße zusenden. Oder gar das geliebte Katzenkontent zubespielen. Er macht es sich sehr zu Eigen für seine partikularischen Zwecke, die zunehmend nichts mit denen der Allgemeinheit zutun haben.

    Wohldurchdacht und strategisch ausgefeilt bedienen sich gewisse Kreise einem Instrumentarium, dass einen erst beim nochmal lesen schlauer werden lässt, was die Adressaten überhaupt wollen. Nun ist das Internet und seine Kommunikationsmöglichkeiten unschlagbar schnell und an Infodichte nicht zu überbieten. Wie schnell aus dem persönlichen Empfinden heraus wird reagiert und dem Recht gegeben. Obgleich Mensch sonst bei genauerer Betrachtungsweise das nicht tut.

    Das Internet dieser heilige unheilige Ort gibt Raum für Gedanken her und für den Einsatz von Mitteln die sich ganz klar gegen jede Form von Demokratie, Meinungsvielfalt und tolerantes Miteinander richten.

    " Man wird ja das doch mal sagen dürfen" - das wird gerne geäußert und so werden Diskussionen geführt. Sie legen am Ende den Pfad für Hasstriaden und Bestätigung für gewaltverheerlichendes Tun. Ob wie gegenwärtig durch Videobespielung der IS - Krieger von den Schlachtfeldern ihrer perfiden Idee der Welt zuzeigen, wie stark und mächtig sie sind. Mit dem Plan diese gespielte Stärke zur Gewinnung von gerade auch jungen Menschen weltweit für ihre Kriegspläne zuerreichen. Das ist ein Beispiel von vielen was sich im Netz abspielt und wofür Videochannels herhalten müssen.

    Die Zeit sucht Antworten darauf. Weiter zugucken, dem Treiben von antidemokratischen Kräften folgen, es widerspruchslos hinzunehmen oder mal Zeichen dagegen setzen. Eine neue Kampagne die aus Potsdam gerade auf dem Weg zu größerer Bekanntheit unterwegs ist, gibt es seit ungefähr fast 2 Wochen.

    Stoppt Hasspropaganda! Erst prüfen - dann teilen

    Was verbirgt sich dahinter? Eine kurze Kampagnenbeschreibung schafft Klarheit.

    Die Kampagne “Die Erben der Rose” steht unter dem Motto: “Stoppt Hass-Propaganda! Erst prüfen, dann teilen.” Sie ist die bundesweit erste Kampagne gegen die Verbreitung von Hass-Propaganda in den sozialen Netzwerken. Zunehmend nutzen extremistische Organisationen und Fanatiker im In- und Ausland soziale Netzwerke im Internet zur Verbreitung totalitärer Ideologien. Dabei setzen sie Bilder und Videos ein, die schockierende Gewaltdarstellungen oder manipulative Bild- und Musikmontagen enthalten. Oder es werden Fotos und Filme in falschen Zusammenhängen genutzt. Unter dem Slogan “Stoppt Hass-Propaganda! Erst prüfen, dann teilen.” und dem Symbol der “Erben der Rose” werden die Nutzer von Facebook & Co. aufgefordert, sich nicht zum Handlanger viraler Hetze im Netz machen zu lassen. Kernstück zur Identifikation mit der Aktion ist das Lied “Die Erben der Rose” (SanVentura) und das Rosen-Symbol, das über die sozialen Netzwerke verbreitet werden darf. Weitere Tools bieten Hilfestellungen, einen offenen, wachen Blick gegen Hass-Propaganda zu entwickeln und die Kampagne weiter zu tragen.

    Der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt setzt als verantwortlicher Träger mit der Durchführung der Kampagne ein Zeichen für mehr Wachsamkeit in den sozialen Netzwerken und wirbt mit einem klaren Appell für die Verbreitung der Aktion. Die Botschaft des Vereins, der für ein tolerantes, aber nicht gleichgültiges Miteinander wirbt, lautet: Statt Verboten und Zensur – kompetenter Umgang mit manipulativen Inhalten in den sozialen Netzwerken. Dieser demokratischen Haltung entspringt auch die Kampagnenidee, deren Erfinder und kreative Köpfe der Komponist und Musiker Clemens Maria Haas (Frontmann der Gruppe SanVentura) und die Regisseurin und Multimedia-Produzentin Claudia Mielke sind. Sie setzen die Kampagne mit Tools zur Erkennung von Hass-Propaganda, dem Kampagnendesign, einem Musikvideo und dem Lied “Die Erben der Rose” inhaltlich um. In diesem Lied bezieht sich Clemens Maria Haas auf die Widerstandsgruppe rund um die Geschwister Scholl, die gegen Propaganda und Mitläufertum im Dritten Reich eintraten und dafür hingerichtet wurden.

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    Vorstellung der Kampagne am 18.11 im Berliner Basecamp. Von Links nach Rechts Christoph Miethke( Vorsitzender des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V), Volker Gustedt ( Pressesprecher der Kampagne) und einer Initiatoren der Sänger Clemens Maria - Haas Fotoquelle: Martina Wilczynski

    Weitere Infos zur Kampagne und wie aktiv jeder dabei selbst sein kann, das Video von Clemens Maria - Haas und sehr viel mehr ist hier auf dieser Kampagnen - Homepage zuerfahren.

    http://www.stoppt-hasspropaganda.de/

    Auf Facebook können sich User täglich einen aktuellen Blick zum Kampagnengeschehen machen.

    https://www.facebook.com/stoppthasspropaganda

    Die Resonanz und die Bereitschaft zur Unterstützung wächst und zieht immer größere Kreise. So unterstützt auch der Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier die Kampagne und was damit verbunden wird aus vollem Herzen.

    Darüber freuen sich natürlich die Initiatoren, die Kampagnenmacher und nicht zuletzt der verantwortliche Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V. Es gibt eben für jetzt und die nächsten Zeiten auf diesem Gebiet unendlich viel zutun.

    Infos zum Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V sind bitte diesem Link zuentnehmen:

    http://www.potsdamer-toleranzedikt.de

    Ich kann nur ermuntern hier aktiv zusein, sich für ein Netz ohne Hass und Hetze und ohne gesellschaftliche Brunnenvergifterei stark zumachen. Passen wir gemeinsam auf, was sich tut. Und: "Sieh zweimal hin" - das ist in jedem Fall eine hilfreiche Strategie. Zumindest bei etwaigen Texten. Videos aus dem bekannten radikalen Spektrum die uns zu diesem Thema und damit zu dieser Kampagne bringen NICHT!

    In diesem Sinne!

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  • Die tägliche Ohnmacht !

    Einen guten Tag hier im Blog!

    Zur Zeit alle Fakten die der gegenwärtige Weltlauf liefert, klar und analytisch zuerfassen, ist eine schwere Aufgabe. Beurteilungen können nur Bruchstückemäßig erfolgen. Und wenn das Bewusstsein auf einzelne Fakten gelenkt wird, ist auch gleich das nächste Feld im Spiel.

    Gaza, die Ukraine, der Todesflug der MH 17, Syrien, Kinder die keine Zukunft haben - die Welt und ihre Menschen .....

    Was ist so geschaffen, dass durch kluge, kontinuierliche Dialoge zu einem befriedenden Ergebnis geführt wird? Aus Moskau hört man dass Putin wohl den Seperatisten in der östlichen Ukraine das Feld gänzlich überlässt. Und dort vor keiner Grausamkeit zurück geschreckt wird. Der mächtige Mann im Kreml hat sich offenbar in seinem fatalen Machtbestreben verzockt. Dabei können wir in Europa so froh sein, dass uns was historisch Einmaliges gelungen ist.Über die Zeiten des kalten Krieges hinweg - dauerhaften Frieden sichern. Schmerzlich hierbei sind natürlich die Bürgerkriege auf dem Balkan zusehen, dass was in den ehemaligen Sowjetrepubliken immer wieder aufbricht. Ethnische Konflikte seien das alles. Geführt von Menschen, die es nicht lernen wollten, dass ein Europa nach dem 2.Weltkrieg - in seiner derzeitgen Gestalt ist das Beste ist, was es gibt.

    Betroffenheit der größten Sorge und Not macht sich im friedlich liberalen Niederlande breit. Der Todesflug von MH 17 hinterlässt einen kollektiven Schmerz, wie es bislang noch nicht zuerleben war in Europa. Und macht auf diese fatale Weise klar, wie dicht die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Urkaine Nähe bis vor jede einzelene Haustür bringt. Wir sind alle mittendrin und können doch froh sein, dass wir unser Leben im friedlichen Einklang leben können. Irgendwo in meiner Nachbarschaft gibt eine Kreissäge Töne von sich und verkündet dass dort Neues entsteht. So wie sich die Kräne drehen,Schiffe übers Wasser fahren und Güter aus aller Welt liefern.

    Unfassbar was sich in Israel entsponnen hat. Der Traum dass es dort auf Dauer gemäßigter zugeht, ist mal wieder erneut ausgeträumt. Mit perfider Härte wird dort gebombt, geschossen, zerstört und getötet, dass es einen die Tränen in die Augen treibt. Gewaltbereite Kräfte, sprich die Hamas werden niemals so einlenken, dass es endlich mal ohne das ständige Treiben an der Gewaltspirale zusammen leben lässt. Meine Bruchstückehaften Sichtweisen, zeigen nichts anderes als Ohnmacht auf, die ich in mir trage. Ohnmacht lähmt eigentlich immer und führt zu keinem Ergebnis. Ich will verdammt nochmal nicht ohnmächtig sein. Wie geht es da in den Köpfen der Weltpoltitiker zu? Der amerikanische Außenminister Kerry ist von einem Brandherd der Welt zum nächsten unterwegs.Genau wie unser Außenminister Steinmeier.Merkel, Hollande und Cameron greifen zu strikteren Sanktionsmaßnahmen gegen Putin und sein Land. Und und und.... Kaum 3 Tage nach dem die MH 370 auf ukrainischen Boden abgestürtzt ist, geht das Gemetzel dort weiter und Feuer frei auf alles was sich im Luftraum oder am Boden bewegt. Die prorussischen Seperatisten kennen kein Pardon. Und Putin der diese Geister rief, der kriegt sie nicht mehr eingeholt.

    Soll ich hoffen, dass es da einen wirklichen Weg gibt, egal ob in Gaza, in der Urkaine oder in Syrien bald bessere schönere Nachrichten zuvermelden gibt ? Ich weiß es nicht.

    Regelrecht wütend macht mich auch was sich hier in Deutschland an "Judenhass" entwickelt. Wiedermal ist deutlich und unverholen zuerleben, dass es etwas in Menschen gibt, das als "ewig gestrig,lernunfähig und verblendet" bezeichnet werden muss. Dafür gibt es keinen Anlass und auch kein Pardon. Nur, wenn die Berliner Polizei dabei wegguckt, was strafbare Hetzparolen sind, dann ist es in mir auch nicht wohl. Zu viele Trittbrettfahrer, die auf derlei Gelegenheiten warten gibt es ja wohl auch. Da macht sich die Dummheit einzelner Randgruppen besonders bemerkbar. Als wenn Mensch nichts besseres mit seinem einen Leben anfangen kann. Ist hier ein Dialog überhaupt noch möglich um mal die ideologischen Scheuklappen derer von den Augen zukriegen? Ich frage viel heute und hier. Aber damit ist die Suche nach Antworten eröffnet. Und die will ich und damit stehe ich ja nicht alleine da.

  • Die Graswurzelkandidatin aus Potsdam !

    Hallo und einen schönen guten Tag aus Potsdam!

    Nun wird es ja wiedermal Zeit hier einen Artikel zuschreiben. Allen die in den letzten Wochen, diesen Blog in so großer Vielzahl besuchen, sei an dieser Stelle herzlichst für das Interesse an dem Geschriebenen gedankt. So ca. 7000 Leserinnen und Leser im Monat, ist doch sehr ordentlich :)

    Ich bin ja nun jemand der sehr viel über Politik nachdenkt und auch an den politischen Handlungen interessiert ist daran mitzugestalten. Und so kandidiere ich wie viele andere Menschen in unserem Land für die Kommunalwahlen. Genauer gesagt hier im Potsdamer Süden im Wahlkreis 5 für die SPD. Da gehe ich mit 14 weiteren Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Gemeinsam auch mit unseren Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs und mit meinem Sohn Konrad. Ja der Apfel fällt in diesem Fall nicht weit vom Stamm.

    Und ich bin sehr gerne Kandidatin. Weil ich in einem Stadtteil lebe, den ich wie meine Westentasche kenne und daher genau weiß wo der Schuh bei den Menschen drückt.Natürlich ist so die Marke " Martina vom Schlaatz " entstanden. Damit ist gemeint, dass ich es bin, die sich sehr gerne um alle Sorgen, Anliegen und Interessen der Menschen hier Am Schlaatz und natürlich im gesamten Wahlkreis kümmern will, wenn ich den Einzug ins Potsdamer Stadtparlament schaffe.

    Ich sehe das als die politische Graswurzelarbeit. Die schon auch eine Harte ist und die ohne das Engagement der Menschen herum schwer zugestalten ist. Nun hier Am Schlaatz erlebe ich das schon lange und immer auch auf wohltuende Art und Weise. Und genau das ist die Motivation es zutun. Und dann richtig!

    Gerne würde ich von meinem Blog auf meine Seite, die ich auf Grund meiner Kandidatur eingerichtet habe verweisen wollen. Dort sind schon diverse Inhalte hinterlegt. Vielleicht haben Sie ja daran Interesse. Mich würde es freuen!

    http://wilczynski2014.wordpress.com/

    Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, lassen Sie es sich gut gehen und bis sehr bald mal wieder - hier :-)

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  • AfD - wer braucht die !

    Einen schönen guten Tag im Blog!

    Draußen pfeifft der Frühlingswind ein wenig. Am Himmel zeigt sich in leichter Erscheinung die Sonne. Deutschland mitten im Frühling ist unübersehbar.

    Nun wir schreiben das Jahr 2014 und damit ist es ein Jahr dass sich ganz dem europäischen Gedanken widmet. Es ist wieder soweit, dass es eine Europawahl gibt. Die am 25.05 die Bürgerinnen und Bürger zur Wahlurne bittet. Nun muß man niemanden erklären, was gerade in Europa umher geht und welche schweren Entwicklungen sich gerade zur Zeit im östlichen Europa zeigen. Diese klammere ich jetzt aber aus und ziehe meinen Blick zudem was hier in Deutschland los ist.

    Eins klar, wir brauchen ein starkes, multilaterales Europa. Hier ist Deutschland schon immer ein verlässlichlicher Partner gewesen und soll das auch auch nach dem 25.05 bleiben. Dass das so bleibt und dahingehende Weiterentwicklungen voran gebracht werden, dafür sind die bisherigen Parteien im EU - Parlament Garant. Aus deutscher Sicht sind dies die Grünen, die FDP, die Union, die SPD und die Linken. Wenn auch die Postionen in vielen Sachständen abweichend sind, so kann davon ausgegangen werden, dass der Europa - stärkende Gedanke hier weiterhin verfolgt wird.

    Nun kommen ein paar mehr oder weniger Bedeutungschwangere Wissenschaftler, Journalisten, Börsengurus und andere immer mit gutem Einkommen da stehende aufs politische Tableau und verbreiten krude Thesen. Allen voran der ehemalige CDU - konservativ - rechtsausssen stehende AfD - Chef Bernd Lucke. Und so stelle man sich mal vor, diese Truppe, deren soziale Kompetenz jenseits von Chancengleichheit und Teilhabe ist, kommt mit einigen von ihnen ins EU - Parlament. Da werden sie per se die Störenfriede sein, die jeden Gedanken was Gutes auf die Reihe zubekommen, nicht im Entferntesten aufkommen lassen.

    Das solche Kräfte nach Brüssel wollen und gegen alles feuern werden, was ein geeintes Europa bringt ohne irgendwelche Wirtschaftszonen - augerechnet aus Deutschland kommt, dass dürfte niemanden gefallen.

    Wer braucht solche Schaumschläger mit ausgeprägter Profilneurose den? Die ja nicht nur nicht für - sondern gegen Europa arbeiten.Darüber hinaus auch noch gegen ein multikulturelles Miteinander unwissende junge Leute vor´s Rohr schieben. Die lieber möchten dass junge Frauen keine Quote haben brauchen, da sie ja sowieso nur Hausfrau werden sollten. Denen der der Gedanke an die Diversität des Lebens vollständig abgehen. Sich geradezu in Roll - Back - Manier homophob und sehr am rechten Rand gerieren.

    Eins ist klar, diese verkappten Möchtegern - Demokraten sind die deutsche Tea Party. Und natürlich müßen alle demokratischen Parteien und Vereinungen Antworten auf die vielen kruden Menschenfeindlichen Thesen, auch gerade die der letzten Tage finden. Leider blicken viele Menschen nicht so ganz, dass diese Partei schnell rechtes Gedankentum in die Mitte der Gesellschaft transportieren könnte.

    Geholfen ist niemanden mit der AfD ausser ihren Besitzstandswahrern. Sie dürfen sich aber gerne weiter unter einander zerfleischen und so ihren Laden ins Off schiessen. Wo keine wahren Inhalte da sind und vieles künstlich herbei gezogen wird, da braucht auch niemand wirklich Zeit und Mühe investieren. Die kann man als politisch interessierter Mensch gerne woanders verbingen. Da wo es bei allen Herausforderungen die diese Zeiten mit sich bringen, auch sowas wie ein tatsächliches Think Positiv gibt. Und nur so können Prozeße mutig und entschlossen angegangen werden, die Chancengleichheit, Teilhabe und Vielfalt bringen. Das macht auch einfach viel mehr Spaß - als das negative krude Understatement aus den Fugen der AfD! Ich weiß wovon ich schreibe!

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen hellwachen Verstand und kraftvolles Nachvornedenken!!!

  • Ein Uninstrument wird abgeschafft !

    Guten Abend im Blog!

    Nun wird es amtlich. Ein Unistrument wird wieder abgeschafft. Die Rede ist von dieser unsäglichen Extremismusklausel, die zu Zeiten der ehemaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erdacht wurde. Und viele hochengagierte Bündnisse und Vereine in ihrer Arbeit gegen Rechts, Fremdenfeindlichkeit und Intertoleranz massivst behindert hat. Misstrauen verordnet von höchster staatlicher Stelle war das. Vorallem gegen Initiaven die vorher mit staatlichen Preisen für ihr ehrenwertes Engagement für eine bunte und vielfältige Gesellschaft geehrt wurden. Nicht nur viele viele Fragezeichen standen hier in den Gesichtern derer die diesen Aufwand auf sich genommen haben.Auch Fassungslosigkeit in nicht zuahnender Höhe!

    Mit der neuen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wird dieser grobe Irtum nun endlich in den Orkus befördert. Und landet da wo diese Extemismusklausel hingehört. Schwesig weiß sehr genau wieviel Behinderung diese Klausel vor Ort gebracht hat. War sie doch Landesministerin in Mecklenburg - Vorpommern.Dort wo die NPD im Landtag sitzt und ihr wahres Gesicht zu keiner Zeit leugnet.

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    Teilnehmer bei einer Demo zum Tag von Dresden.Die gegen die Nazis und Rechten auf der Straße gingen und dank vieler Vereine erfolgreich waren. Fotoquelle: Martina Wilczynski

    Was muss es doch für demokratisch gesinnte Menschen für ein schlechtes Gefühl gewesen sein, als ab 2011 diese Klausel in Kraft trat, ihre Arbeit überhaupt führen zukönnen. Unglaublich wenn man erst diese unterschreiben lassen muss, um überhaupt Material bei Herstellern von Plakaten, Flyer, Button usw in Bestellung zugeben. Eventagenturen oder andere Veranstaltungsorganisationen sich per Unterschrift im Rahmen ihres Aufrages zu Staatszielen zubekennen. Es könnte beliebig fortgeführt werden, wer da alles statt nur bei einfacher Vertragsuntezeichnungen zwischen 2 Partnern, nun auch hier genötigt unter etwas die Unterschrift zusetzen, was per se klar ist.

    Nun können die überörtlichen und lokalen Bündnisse im Kampf gegen Rechts aufatmen und sich mit neu gewonnenen Engagment ihrer Arbeit widmen. Und niemand stellt sie unter Generalverdacht, sie könnten irgendeine kriminelle Handlung begehen.Die ja ganz klar im Bereich der Rechten, der Nazis und all derer die in der braunen Soße rumschwimmen zusehen ist. Auf diesem Auge war Kristina Schröder mehr als blind. Gut dass jetzt eine durchweg blickige Nachfolgerin im Bundesfamilienministerium das Sagen hat.Damit wird der Einsatz für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft neu an Fahrt gewinnen. Dessen bin nicht nur ich mir sicher!

  • Lanz ist nicht der liebe Gott!

    Einen schönen guten Tag hier im Blog!

    Es gibt Themen an den will Mensch eigentlich vorbei.In diesem Fall sehe ich jetzt doch ein wenig anders. Wir leben in einem Zeitalter wo Meinungsfreiheit groß geschrieben wird. Jeder und jede darf sagen was gedacht wird. Manchmal gelingt das auf ein vermittelnde Art und Weise. An vielen anderen Stellen nicht. Und wehe es schafft ein Thema bis in die Sozialen Netzwerke, dann tritt etwas los, was als ein Shitstorm bezeichnet wird.Dort auf Meinungsblidung zustoßen, die qualifiziert und sachlich daher kommt ist ein schweres Unterfangen. Bis ins Tiefste verletzend wird abgeurteilt ohne manches deutlicher auf einen angemessenen Stand der Dinge zubringen.

    Und genau dass was ich so beschreibe geht Markus Lanz dem smarten ZDF - Talker zur Zeit so. Er hatte die Linken - Vizechefin Sarah Wagenknecht in der Sendung und legte ein Fragetempo vor, dass schon gewisse Fragen zu seiner Berufsauffassung zulässt. Nun, was auch gesehen werden muss, ist dass die Linken - Politikerin nicht lange und dann ziemlich kühl, den Schwiegermuttertraum Lanz auflaufen lies.Das dürfte so für ihn dann ja wohl ein lehrreiches Stück in seinem Berufsleben gewesen sein. Mitunter kann er ja anders. Ganz klar an vielen Themen erkennt man Lanz´s Grenzen.Und oft geben ja die Gäste die er da hat, allen Grund dann nicht zugucken.Die Ansichten und Geschmäcker sind berechtigt so unterschiedlich wie nur irgendwas.

    Nun hat einen erboste Zuschauerin eine Petitiion gestartet, womit sie den Rauswurf von Lanz fordet.Etwa 80.000 Unterzeichner unterstützen diese. Gut es kann jeder Mensch über dem 18.Lebensjahr ein Petition gegen was auch immer starten. Und wenn damit ein gewisser Zuspruch erfolgt, ist das ja auch okay. Nur ich finde diesen Aktionismus für reichlich übertrieben. Am Ende entscheidet der Zuschauer was er sehen will oder nicht. Dafür gibt es ganz demokratisch den "OFF - Schalter" auf der Fernbedienung. Am Ende sagen die Quoten doch was ankommt oder nicht. Lanz ist eher der versucht, wichtig zur späten Stunde schnell noch Themen unterzubringen.Zu einer Zeit wo das Gehirn eher auf leichts Bespielung umschaltet. Nein der Herr zur späten Stunden kurz vor den Nachtnachrichten im ZDF, ist nicht der liebe Gott. In seiner Sendung gab es noch nichts, was wirklich das Zeug hat irgendwelche gesellschaftlichen Misstände verändern zuhelfen. Darüber dürfte sich doch einig TV - Deutschland doch im Klaren sein. Also weniger Aufgeregtheit ist hier auch wieder mehr.

    Aber viele glauben ja an die wundersame Auswirkungen von Talkshows. Nun die Realität sieht bedeutend anders aus.Das führt mich zu Bundestagspräsident Norbert Lammert. Der hat am Mittwoch zur Eröffnung des Neuen Landtags in Potsdam angemerkt, das in den Talkshows viel geredet - aber nichts entschieden wird. Und zielte damit auf den in Potsdam lebenden Politik - Talker Günther Jauch an.Der von der Zuschauertribüne aus der Landtagseröffnung beiwohnte.

    Was wäre die Quintessenz des Ganzen? Einfach mal den Ball flach halten.Viel was immer so in den Talkshows gesagt wurde, versendet sich auch wieder. Inzwischen hat sich das ZDF ja auch für diese etwas fehlgeleitete Leistung von Markus Lanz entschuldigt und Frau Wagenknecht hat diese ja auch angenommen. Woran auch sie gut tut. Wir leben nunmal in einer Mediengesellschaft und das eine bedingt, wenn auch in unterschiedlichen Graden das andere.

    In diesem Sinne, allen einen wunderbaren unaufgeregten Tag! Macht was draus :-)

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  • Familienkompanie Gleichschritt Marsch!

    Guten Abend in meinem Blog!

    Das Jahr ist auch schon wieder 14 Tage alt und der Trott des Alltags geht in seine Vollen. Das trifft für Otto Normalmensch genauso zu, wie für die Damen und Herren an hohen Stellen. Die noch junge Bundesregierung sprich GoKo übt noch das mit dem "Miteinander" und so kommen langsam die Dinge der einzelnen Vorhaben bzw Absichten ans Licht. Während es in den anderen Bundesministerien verhältnismäßig ruhig abläuft, ist es im Verteidigungsministerium ziemlich geschäftigt.Wohl dem Umstand geschuldet, dass die Besetzung des Ministerpostens mit einer Frau versehen wurde. Was etwas Historisches ist und da guckt das politikinteressierte Deutschland besonders hin. Und wie wir Ursula von der Leyen auch aus anderen Ministerinnenämtern kennen, geht sie gleich auf die Totale. Nein Zeit gibt sich die potenzielle Anwärterin für höhrere politische Weihen nicht. Schon früh am Tag ist sie in ihrem Ministeriumsbüro im Bendlerblock zufinden.

    Und was fällt ihr neben dem Winden um Entscheidungen zu Kampfdrohnen ein - was übrigens auch gut so ist - Beobachtungsdrohnen sollen aber kommen - was wiederum völlig legetim ist - Da will die Frau Verteidigungsministerin die Bundeswehr in ein fast sozialistischen Betrieb umwandeln.Kitas gleich neben den Kommandozentralen, Waffenkammern und Übungsstrecken für Panzer. So stelle ich mir das mal vor. Andere kritsche Stimmen meinen gar nun würde sie wohl Kitas am Hindukusch haben wollen. Nun das kann sicher so als Polemik abgetan werden. Ich finde es ja gut wenn in so scharf struktuierten Arbeitgeberumfeldern wie die Bundeswehr, durchaus eine sozialere Tonalität Einzug hält. Wenn Soldatinnen Mütter sein können und den Dienst für unser Land und ihr Muttersein vereinbaren können. Doch sehe ich dass dies nur für die Unteroffiziersgrade in Frage käme. Alles was darüber ist, kann doch nur mit den bisherigen Gegebenheiten seinen Dienst tun. Da ist dann der Druck und die Unberechenbarkeit der jeweiligen strategischen Lage im Dienst, ein hinderlicher Faktor um dass Wunschdenken der Ministerin in die Tat umzusetzen.

    Aber wenn man es schafft, den Soldatinnen und natürlich Soldaten die in den Kasernen auf deutschen Boden ihren Dienst tun, ein wenig mehr Vergünstigung zugeben und sowas wie ein planbare Familenmehrfreizeit in welcher Form auch immer, dann wäre das ja schon etwas. Was auch wiederum zeigen würde, dass die Bundeswehr mit den heutigen Lebenswirklichkeiten als Arbeitgeberin einher geht.

    Ich denke da dürfte jede Menge Wasser auf der Spree rauf und runter fliessen, ehe hier greifbare Ansätze erkennbar sind. Wenn man mal sieht welches Unverständnis der Plan von Familienministerin Manuela Schwesig in der zivilen Wirtschaft zu einer 32 Stunde Woche für Familen mit Kinder hervorbringt und gleichmal von Merkel über ihren Sprecher kassieren lässt.Dann dürfte es wohl auch eine Frage der Zeit sein, wenn von der Leyen noch konkreter wird, wann Regerungssprecher Seibert im "Politiknettfreundlichsprech" auch hier die Ablehnung der Kanzlerin verkündet.

    Klar ist es schon, dieses unser Land muss mehr für Familien mit Kinder tun. Weil hier eine ganz besondere Verantwortung zusehen ist.Und die ist neben dem unabdingbaren Faktor Liebe für das Kind, auch die Zukunftssicherung für unser Land. Und dazu braucht es starke Persönlichkeiten.Die können nur heranwachsen,wenn ihre Mütter und Väter auch für sie da sind und ihnen viel Gutes für das Leben mitgeben. Das dürfte so neu nicht sein. Mit meine Gedanken schliesse ich im Übrigen auch sogenannte Regenbogenfamilen ein. Die sind ja auch überall ob in zivilen Unternehmen, Behörden oder eben mit Sicherheit auch bei der Bundeswehr.Das wiederum dürfte manchen neu sein. Aber gucken wir nach Vorne und Augen auf und Marsch!

  • Der Erste der kam unerwartet - aber richtig!

    Guten Tag im Blog!

    Es gibt so Meldungen die freuen einen. Und wie sie so plötzlich aus heiterem Himmel kommen, ist das von besonderem Wert. Und die Meldung um die es geht, ist diese und erst ca 1 Stunde her, als sie ihren Weg durch die Medien fand und somit zusehend bekannter wird. Nun warum freut es mich wenn sich der langjährige Fussballnationalspieler Thomas Hitzlsperger als schwul outet? Ganz einfach, ich bin ja nicht nur Bloggerin, Radiojournalistin sondern auch eine der stellvertrenden Bundesvorsitzenden der AG - Lesben und Schwulen in der SPD - Schwusos und dort für den Bereich " Homosexualität und Sport" zuständig. Lange haben meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter und ich aus dem Bundesvorstand gehofft, dass jemand aus dem 1.Bundesliga bzw Nationalmannschaftsbereich mit seinem Outing um die Ecke kommt. Nicht weil wir damit eine gewisse Sensationslust bedienen wollen. Nein, ganz weil es diesen Anfang gerade auch in diesem Sportumfeld geben muss.In der Kunst und Politik ist das ja mitterweile Gang und Gäbe, dass jemand als schwul oder lesbisch bekannt ist. Im Sport gab es auch schon diverse Fälle. So outete sich erst kürzlich der ehemalige kanadische Eiskunstlaufstar Brian Boitano als schwul.Im Frauenfussball ist es nichts weltbewegendes wenn eine Spielerin lesbisch ist. Im Männer- Profifussball ein langer Weg. Marcus Urban ehemaliger Fussballprofi hat es vor Jahren schon gewagt.Und ist begehrter Diskussionspartner zu etwaigen Foren.

    Nun aber mit dem Outing von Thomas Hitzlsperger, kommt eine neue Dimension rein. Und es wäre wünschenswert, wenn sich andere Spieler( die es betrifft) auch über kurz oder lang dazu entschliessen können.Sicher braucht es seine Zeit. Und gerade auch zur Zeit ist es so, dass der einst gelaubte Fortschritt in der Gesellschaft zu Toleranz und Respekt gegenüber homosexueller Menschen, in dem einen oder anderen Roll Back landet.Aber so ein Beispiel wie Hitzlsberger es vorgemacht hat, kann dem Stückchenweise entgegen wirken. Weil der Typ ist schon wieder so normal drauf, dass seine Homosexualität es ja auch ist. Und klar ist hier auch, der Mensch ist wie er oder sie nunmal ist. Es gibt ja keine anderen.Nur hat diese Sicht es noch nicht bis in klerikale Kirchenkreise geschafft, auf die bayrische Hochalp ja auch nicht und in bestimmte Wirtschaftskreise auch nicht.Eben an ganz vielen Stellen. Und, es war ja schon immer so, dass Sport in seinem wahrhaftigen integrativen Wesen mit allen sozialen Segmenten immer auch der beste Transponder ist Missverständnisse und krude gesellschaftliche Bilder abbauen hilft.

    Insofern hat Hitzlsperger der Sportwelt einen großen beherzten Dienst erwiesen. Kritiken er hätte ja bis 4 Monate nach seinem Laufbahnende gewartet, kann man nicht stehen lassen. Auch hier gilt das Gesetz der Füsse. Jeder entscheidet wann er oder sie losgeht.Egal bei was. In diesem Fall war der richtige Moment. Was auch ganz deutlich in Bezug auf die in 4 Wochen beginnenden Olympischen Spiele in Sotschi ein Zeichen ist, das Stärke zeigt.

  • Es war einmal Journalismus!

    Zunächsten allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs, ein gutes,gesundes und schaffensfrohes 2014.Mögen all Ihre und Eure Wünsche in Erfüllung gehen. Ich drücke dafür feste alle Daumen die ich habe! :-)

    Und kaum ist 2014 dabei sich zuentfalten, ist man schon dabei sich mal um ein paar Blickrichtungen zukümmern bzw seine Sichtweise darzulegen. Dafür bin ich Bloggerin - also eine die von den Großkopferten in den Redaktionstuben dieser Republik, den Trägern der Leitobermedien - gerne als Korinthenkackerin erklärt werde.Ich kann damit gut leben und k**** äh schreibe mal los.

    Ja was waren das noch Zeiten als einen Gerd Ruge oder ein Dirk Sager - der heute überraschend im Alter 73 in Potsdam gestorben ist - die Welt erklärt haben, dass man wusste das verhält sich so und ist weder ver - noch entzerrt. Selbst mir als ehemaligen DDR - Bürgerin ist dass sehr bewusst, dass die alte Garde der Journalistenfront Menschen wie Hans Joachim Friedrichs, Renate Bütow, Lea Rosh, Fritz Pleitgen, Friedrich Nowotny oder Martin Schulz für einen sauber recherchierten Journalismus standen. Sie und viele andere junge Kolleginnen und Kollegen seinerzeit. Muss wohl sehr eindrucksvoll sein, wenn mir das alles Jahrzehnte später immernoch so bewusst ist. Ja da gab es sie diese Größen wie Henry Nannen, Rudolf Augstein, die Gräfin Dönnhof und noch sehr viele Größen mehr, die mir gerade nicht einfallen.Sie alle werden ja wohl dem damaligen Journalistennachwuchs das A und O dieses Berufes mit Verve eingetrommelt haben. Wolf Schneider sie gar mit dem haarkleinen formulieren von Texten, an den Rand des Wahnsinns getrieben haben.

    Ja alles gut und alles schön.Nur sind genau diese Kollegen, die damals auf der Schulbank gesessen haben, heute teilweise in verantwortlichen Positionen ob in den Print oder elektronischen Medien. Und was machen die für einen Murks? In Südafrika stirbt der Nelson Mandela - hier in Deutschland haben wir zeitgleich einen Jahreszeitentypischen Sturm. Und es darf geraten werden, worum es am selben Tag im ARD - Brennpunkt ging. Um den Sturm. Unglaublich aber wahr. Da stehen dann Reporter vor weitem Meer und sprechen vom Winde verwehte Worte in das mit Popschutz geschützte Mikrophon während der Schalte ins Studio. Mandela kam als eine von vielen Nachrichten an jenem Tag vor. Da fragt sich der Infojunkie oder einfach weltinteressierte Mensch, wie werden heute den Nachrichtenwerte bestimmt? Nach Gewicht der Effekthascherei und mit möglichst großen Faktor andere westentlich wichtigere Nachrichten zuverdecken. Man könnte ja meinen irgendwer aus den Chefredaktionen, hat mal bei den Berlusconi - Medien geguckt, wie man das macht.

    Und so könnte man gerade frisch und aktuell auf die Berichterstattung zum Schuhmacher - Unfall schauen. Selbst seriöse Nachrichtenflaggschiffe wie die Tagesschau/Tagesthemen sowie die Heute/ Heute - Journal machen damit auf. Die Attentate von Wolgograd wo es Menschenleben zubeklagen gab, wurden nach hinten geschoben.Ebendso andere Nachrichten, die ein Mehr an Zeit bedurft hätten.Frage ich mich wo soll das hingehen, wenn sich das so erstmal einbürgert. Wie ernst kann man Nachrichten - Journalismus noch nehmen? Mischt sich da bald eine ernste Nachrichtenlage mit Boulevard - so dass die eigentlichen News - Formate bis zur Unkenntlichkeit vermischt werden. Finster, finster so dann das....

    Von mir aus könnten es ja noch ein paar Nachrichtenkanäle geben. Ich würde sie alle gucken. Hauptsache ich werde nicht permanent mit Kreisch - News berisselt oder von Schein - News erdrückt. Mensch meine Damen und Herren aus den Führungsetagen des deutschen Berichterstatterwesens, kriegt die Kurve.So geht das nicht weiter.Eine Berufgsriege ist dabei ihren Ruf zu verschlimmern. Die eigentlich ähnlich wie ein Arzt der absoluten Sorgfaltpflicht unterliegt.

    Ich arbeite in Potsdam bei einem kleinen aber feinen Radiosender. Mir würde es nie in den Sinn kommen, wenn jemand per Hochhaussprung in der Nachbarschaft seinem Leben ein Ende setzt, dort mit dem Mikro hinzueilen. Nein ich möchte mich nicht an den Blutflecken anderer weiden und sie als eine Story, die ins Unappettliche führt auschlachten. Mich interessiert was die Menschen auf der Straße denken, wie sie ihre vielen Projekte führen und welche spannnenden Dinge noch passieren.

    How, ich habe gek**** äh sorry geschrieben.

    Schönen Tag und Augen auf und die Sinne dazu!

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  • Dieter Hildebrandt - der wird fehlen!

    Guten Tag im Blog!

    Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so das da ein Verlust eintritt,mit dem es umzugehen gilt. Irgendwann kommt das Fazit, das jeder/e ersetzbar ist. In gewisser Weise stimmt das auch. Nur wenn Menschen mit enormer Größe die Bühne des Lebens verlassen, dann hinterlässt diese Lichtgestalt Fussspuren die kaum jemand füllen kann, dann ist ein Loch da, dass man über kurz oder lang akzeptieren muß.

    So jemand ist der große Kabarettist, Buchautor, Schauspieler und Mensch mit dem besonderen Blick für gesellschaftliche Brennweiten - DIETER HILDEBRANDT!

    Einen Tag nach seinem überraschenden Tod ( auch im Alter von 86 Jahren kann davon gesprochen werden) gibt es niemand aus dem linken - sozialdemokratischen Lager bzw. Menschen die sich dort auch ohne Parteibuch verortet sehen, die Hildebrandt Tod NICHT als Verlust erklären. Betroffenheit aber auch bei seinem Publikum. Ist das verwunderlich? Nein, das ist es nicht. Hildebrandt war nie der Prototyp, wie man sie heute als so genannte Comedian erleben muß.Das was er zu proklamieren wusste, hatte Gewicht und Schärfe. Wie ein Bullterrier ist er aber nie auf der Bühne zuerleben gewesen. Er war jemand der aus sich heraus, wie rein zufällig so sehr Zitatfähiges und zutiefst politisch dem Publikum anreichte. Hildebrandt hat das legendär gemacht.

    Wie zum Beispiel dieser Klassiker.Der allein für sich spricht und keiner Erklärerei bedarf:

    Mich regt auf das sich niemand aufregt!

    Nein, Kleinmut konnte Hildebrandt nicht hinnehmen und Versagen im großen Getriebe der Politik und der Gesellschaft auch nicht. Statt zur Pistole, wie man von einem Mitglied der Münchener Lach und Schiessgesellschaft annimmt - griff er zum Wort und wusste brilliant damit umzugehen. So manchem wird das Lachen im Halse stecken gelieben sein, wenn einem bewusst war, das jeder mitgemeint ist.

    Eine gute Nase hat der Meister der großen Kabarettkunst für nachkommende Bühnenkollegen gehabt. Er lies sie alle an seiner Seite groß werden, war ihr Mentor. Zu ihnen gehören Richard Rogler,Jochen Busse, Bruno Jonas, Lisa Fitz,Georg Schramm, Gerbug Jahnke ( ehemals Missfits)und Matthias Richling. Der Scheibenwischer - als Sendungsformat, sorgte nicht nur für haarscharfe Klarsicht im großen La Mengé der Zeiten.Vielmehr war er auch Gradmesser für so viel was immer in der Luft lag. Überall in der Republik auch im ehemaligen Osten dankbar angenommen.Nur in Bayern beim Schwarzschwarzfunk dem Bayrischen Fernsehen, war der Sozialdemokrat Dieter Hildebrandt schwer gelitten.

    Es gäbe noch so vieles, was über Hildebrandt mit allergrößter Hochachtung zuschreiben wäre. Aber das würde dann sicher auch ausufern. Und das würde dem Meister jetzt dort oben nicht gefallen. Nun kann er von da oben auf die Erde herab gucken und mit anderen verstorbenen Größen des deutschen Kabaretts so richtig austeilen. Das wird ein Fest für ihn mit Wolfgang Neuss, Wolfgang Gruner, Lore und Kay Lorenz, Matthias Belz und seinem langjährigen Bühnenpartner Jürgen Scheller. Das macht betrübt und lässt deutlich sagen - er fehlt jetzt schon! Aber vergessen, neee das wird er nicht!Dafür hat er selbst gesorgt.....

    Weitere Infos zum Leben und Wirken von Dieter Hildebrandt sind bitte diesen Links zuentnehmen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Hildebrandt

    http://www.dieterhildebrandt.com/index.php

  • SPD auf Abwegen!

    Guten Abend in meinen Blog!

    Das Gute an einem eigenen Blog ist, man kann kritsch und bewegt schreiben.Als SPD - Mitglied (seit 1996), kann es damit auch mal in die eigene Richtung gehen. Nun sind wir von der BloggerInnen - Front fürwahr keine Gutmenschen und die Hüter sämtlicher Grals. Wenn wir das denken würden, dann wären wir an einem Grad der zu einer gewissen Vermessenheit führt angelangt.Unsere Aufgabe ist eher anders zugucken, als die Kollegen von TV,Hörfunk und Print, auf die Umstände die die Menschen umher treiben.So gehe ich selbst seit Dezember 2008 an mein Arbeitsverständnis als Bloggerin ran.Und es ist gut so, dass mir diese Erkenntnis frühzeitig gekommen ist. Gut gelesen werde ich ja.Egal ob mit großer oder gar keiner Sympathie. Damit kann ich gut leben. So ein Blog ist ja schlussendlich ein Spiegel des wahren Lebens.

    Und so wurde das heute Gewissheit, was sich mit leichter Vorahnung durch das politische Berlin schlich. Es soll nun also doch Koaltionsverhandlung zwischen der CDU/CSU und der SPD geben. Ein 6 Augen - Gespräch zwischen Merkel,Seehofer und Gabriel machte das schon klar, bevor zum 2.Mal mit den Grünen sondiert wurde. Politik auf hoher Drehzahl mit vorgehaltener Hand ist das. Einige Teile in der Union, wie der Wirtschaftsflügel ist über diese mögliche Regierungsbildung alles andere als amüsiert. Dafür die Generalsekretäre der Unions - Parteien.Die freuen sich doch sehr, nicht noch mehr nächtliche Runden in der Parlamentarischen Gesellschaft abhalten zumüssen. Zumindest für die nächsten Tage nicht. Denn beim Wunschpartner, die Sozialdemokraten dürfte es kein leichter Flug in so ein Bündnis werden.Bekanntemaßen findet am Sonntag im Willy Brandt - Haus der Parteikonvent ( eine Art kleiner Parteitag) statt. Dann werden die Genossen ihrer Parteiführung auf den Zahn fühlen. Und ob der Wunsch nach Mindestlohn als Trophäe allein ausreicht, die widerwilligen Genossen auf Regierungskurs einzuschwören ist keine ausgemachte Sache. SPD - Chef Sigmar Gabriel trat nach der 2 Stunden und 20 Minuten gehenden 3.Sondierungsrunde vor die Kamera. Generalsekretärin Andrea Nahles, die das sonst tat, war nicht mal in der Nähe. Was immer das heissen mag.Besonders glücklich kam der SPD - Chef nicht rüber. Und kann er ja auch nicht.

    Denn dass war ihm an Meinungen um die Ohren schlug in den letzten 14 Tagen, macht nicht gerade Mut auf seinen Auftritt am Sonntag vor den Genossen aus den Landes -und Bezirksverbänden. Kriegt er das nicht durch,sowohl da nicht und per Mitgliederentscheidung, dann dürften seine Tage als SPD - Vorsitzender gezählt sein. Merkel und Seehofer sind da in einer wesentlich günstigeren Lage.
    Noch weiss niemand welche Punkte die Große Koaltion überhaupt ins Regierungsprgramm schreiben lässt.Und wieviel Sozialdemokratie sich da wieder findet.Auch dieses Wagnis ist für viele SPD - Mitglieder ein Grund die wehenden Fahnen zu Hause zulassen.

    Ein Grund auch nervös zusein, für Gabriel ist Hannelore Kraft.Die NRW - Ministerpräsidentin ist zur mächtigsten Frau in der SPD geworden. Der Mitgliederstärkste Landesverband, bringt zum Parteikonvent die meisten Delegierten mit. Und wie immer Kraft, die auch SPD - Landeschefin ist, ihre Leute einstellt, es könnte eng für Gabriel werden. Dann würde Kraft, die wie man hört eigentlich nicht nach Berlin will, an seiner Stelle stehen. Heisse Zeiten für den Mann aus Goslar.

    Viel wurde im Wahlkampf über eine gerechte Gesellschaft gesprochen. Getreu dem Ansatz der SPD, die Partei der Teilhabe, der Chancengleichheit und der Viefalt zusein, wurden Themen besetzt,deren Behandlung und abschliessende Umsetzung ein Gesetz der Zeit sind. Wie soll man das wohl mit einer Großen Koaltion hinkriegen? Wo dieses Land immer mehr in konservative Gefilde abrutscht. Standhafte Genossen die für Mindestlohn monatelang unterwegs waren, haben nun dauerhafte Bauchschmerzen mit ihrer Partei. Da was Seehofer und Merkel dazu meinen, ist meilenweit von den eigentlichen SPD - Vorstellungen entfernt. Wie zum Beispiel auch Themen aus der Arbeitswelt wie Leiharbeit, Arbeiten mit Werksverträgen und andere unsoziale Beschäftigungsmodelle. Was wird mit einer in vielen europäischen Ländern übliche doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland ? Kommt endlich eine Rentenanpassung in die Ostländer ? Von Steuerfragen rede ich erstmal nicht. Oder wie sieht es damit aus homosexuellen Menschen die vollständige Anerkennung von Lebensrechten per Gesetz festzuschreiben? Aus sehr gutem eigenen Erleben weiss ich in diesem Punkt zu gut, dass die SPD mit dem Claim " 100% - Gleichstellung nur mit uns - die SPD " auf den Straßen unterwegs war. Und nun fällt das insgesamt wohl runter, habe ich das Gefühl. Dabei sind solche elementaren Punkte nicht verhandelbar und gehören ohne lange Diskussion in ein Papier, was dann als gemeinsames Regierungsprogramm gelten soll. Gerade das wäre ja mal ein echter Ansatz zu einer tatsächlichen Wechselpolitik. Weil auch in diesem Punkt Deutschland Europa hinterher hinkt.

    Wenn man das so wie es sich gerade zeigt zusammen zieht, dann ereilt einen der Eindruck, dass die gesamte Politik weit von enormer Gestaltungskraft und klaren Visionen entfernt ist. Und das zunehmend mehr tut. Und die wachsame Bürgerin und der hellwache Bürger im Land merkt das und zieht dann seltsame Wahlschlüsse.Wie ich es als Wahlvorstand bei dieser Bundestagswahl erleben konnte. Zu einem kriegt der Kandidat der Linken die Stimme und bei der 2.Stimme wird die NPD angekreuzt. Ein anderes Beispiel ist, das hier in Brandenburg bei der Juniorwahl die CDU mit 40% am Besten abgeschnitten hat. Hier werden immernoch Erklärungen gesucht, wie es dazu kam. Die SPD ist hier völlig abgeschmiert. Dabei sind die Jusos,gerade auch hier in Brandenburg eine agile, aktive und vorallem wichtige Jugendorganisation. Die Mitnahmekraft hat.

    Nun wie das auch wird, es dürften die härtesten Momente und Zeiten in der guten alten Tante SPD werden. Die sie seit der Wiedervereinigung erleben wird. Von dem was aus der Bundestagswahl 2009 hervorgangen ist, mal abgesehen.

    Aber Augen zu und durch + Totstellen hilft ja auch niemand! Klare Wegfindung jetzt und immer, das sollte der Ansatz der SPD sein um Abwege gar nicht erst zugehen. Glück auf und das mehr als nur so wie üblich geschrieben wird!

  • Lampedusa und kein Ende!

    Guten späten Abend im Blog!

    Seit Wochen prägen sich uns Bilder ein die Unfassbares vermitteln. Die Mischung aus Hilflosigkeit, Trauer und Wut. Gepaart mit dem Unverständnis zudem was immer wieder Gewissheit ist. Menschen die in tiefster Armut stecken, die auf der Flucht vor Bürgerkriegen sind, wagen alles.Und wissen nicht wie es endet. Innerhalb von wenigen Wochen sind Boote mit solchen Menschen im Mittelmeer vor Lampedusa gesunken und brachten allein diese Woche 30? Menschen den Tod. Etliche noch unzählbare Tote sind diesem Grauen voran gegangen.

    Sie werden auf Boote gepfercht, die schon auf großen Binnengewässer bei hoher Windstärke unsicher sind. Auf dem offenen Meer schon beim Betreten ein Schritt in den Tod. Und die Welt guckt zu und schafft es nicht die nötigen Schritte zuleisten, die Menschen erst gar nicht zu solchen Kamikazeschritten bewegen lässt. Konkret heisst das Instrumente gegen ausweiternde Armut in den afrikanischen Ländern zuschaffen. Alles was dort getan wird, kommt der Bedeutung eines Tropfen auf dem heissen Stein gleich. Von der konsequenten Befriedung von Regionen wo Bürgerkriege an der Tagesordnung stehen, ganz zuschweigen. Von einem Gipfel zum Nächsten geht es und endet wie als wenn diese Gipfel niemals stattgefunden haben. Wie schon viele Jahre zuvor sterben Menschen, weil sie einen einzigen Traum vom besseren Leben haben. Die Welt ist und war schon immer von einer immensen Ungerechtigkeit durchzogen. Wie in der Bankenwirtschaft könnte auch hier gelegentlich ein "To big to fail" Nahe stehen. Das es immerwieder über diese Klippen geschafft wird, grenz schon sehr an Wunder. Jedoch nicht an der Einsicht der Weltpolitik und derer die meinen in diesem Konzert mit spielen zukönnen.

    Wie unser Bundesinnenminster Hans Peter Friedrich. Der die Kälte bei den gegenwärtigen Todesfällen pur ist und überhaupt nicht der Meinung ist, das Flüchtlingströme anders und vorallem nicht Todbringend gelöst werden müssen. DublinII* soll so bleiben.Wie er das mit seinem katholischen Glauben vereinbart, befördert doch eine Reihe von Fragezeichen zu Tage. Erst im Juli diesen Jahres war Papst Franziskus auf Lampedusa um auf die Situation der Flüchtlingen aufmerksam zumachen.Und den Toten zugedenken. Ob Benedikt der 16. das jemals getan hätte, vermag ich schwer einzuschätzen. Aber der neue Papst weiss was er hier tut und wie es so ist, werden solche großen Gesten ganz schnell wieder vergessen. Und die Tagesordnung geht weiter.

    Es ist ein Grauen wie so oft, wenn es um solche Anlässe geht, die Ohnmacht befördert. Dabei gibt es weltweit Friedensforschungseinrichtungen, Think Thanks mit klugen Leuten, die eigentlich mal eine Reihe von brauchbaren Ideen zu Ende denken sollten, wie das Problem der Flüchtlingsströme aufgefangen werden kann. Und die Menschen hierbei nicht auf der Strecke bleiben. Ein Ansatz wäre zuerst den kriminellen Strukturen auf die Spur zukommen.Die Menschen um ihr bitter Erspartes bringen und sie mit Nussschalen aufs offene Meer treiben lassen. Und keinerlei Skrupel kennen, dieses zu einem bizarren Geschäft zumachen. Wissen muss man das noch, dass Familien ihr gesamtes Geld zusammenkratzen und diese Fluchten dadurch erst möglich werden. Damit wenigstens ein Familienmitglied der Armut oder den Bürgekriegen entfliehen kann. Was sie nicht wissen, dass diese Hoffnung auf ein besseres Leben für einen von ihnen mit dem Tod enden können. Wie schafft man es aufzuklären, Menschen die in so ein Netz geraten, davon weg zubringen? Und wirklich Lebensbedingungen mit aufzubauen, die neben der neuen Hoffnung auch in konkretes Handeln übergeht. Mag sein dass ich etwas naiv daher komme. Und viele Hilfsorganisationen ihr Menschenmögliches geben. Nur müssten hier nicht auch Konzepte und Handlungsschritte auf den Prüfstand? Wenn das gesamte Tun ein Mühen ohne Ende ist.....

    Und während ich mit einiger nötiger Energie, diese Zeilen schreibe und in die Netzwelt hinaus blase, könnte es morgen wieder sein, dass das Mittelmeer wieder zum Massengrab für Menschen in rostigen Booten wird. Dann steht wieder oberste Betroffenheit weit vorne an. Gelöst wird dadurch nichts. Handeln ist auch hier alles!!!!!

    * Infos zu DublinII entnehmen Sie bitte diesem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_%28EG%29_Nr._343/2003_%28Dublin_II%29

  • Darf es noch ein bißchen mehr sein Herr Bischof?

    Guten Abend im Blog

    So gleich stolpere ich in mein Wochenende und werde es mir auf meine Art gut gehen lassen. Jetzt zunächst aber schauen wir doch bitte noch gemeinsam, was so ist,sein wird und wie wir etwas finden oder auch nicht. Zur Regierungsbildung, also der Vorgang der in Berlin irgendwann passieren soll, sage ich noch nichts.

    Stattdessen gucken wir uns mal genauer im christlichen Abendland um und kommen ins Staunen und Staunen glatt noch einmal. Also mein lieber Scholli, da ist aber ein Visionär am Bischöflichen Sitz zu Limburg unterwegs. Was der hinrotzen lässt, a la Boneur.Und keiner scheint es ihm zugönnen.So eine verspießte Neidgesellschaft auch. Seine Exellence Bischof Dr.Franz Peter Tebratz von Elst, will doch nur eins einen Ort des christlichen Wohlfühlens schaffen. Und er bietet alles an Zauberkräften die ihm Gott verliehen hat auf, um Werte zuschaffen. Keiner begreift es, dass solche so sehr besonderen Orte eben ne hübsche Stange Geld kosten. Was sind schon 31 Millionen, wenn woanders wie bei BER und der Elbphilharmionie, die Kosten explosionsartig in die Höhe schnellen. In Hamburg wurde nach vielen Kostenspielerein eine Bauendsumme von 575 Euro veranschlagt und sind es 789 Millionen Euro, als Netto - Endsumme geworden. Tja was macht es wenn der Herr Bischof denn von ca 2.5 Millionen auf 31 Millionen aufplant.

    Zugegeben für kühle klare Rechner ist das nichts,was Beruhigung schafft. Aber woher soll der Bischof auch wissen dass die Badewanne mit 15 Tausend Euro zu Buche schlägt. Er arbeitet ja schliesslich nicht in der Keramikabteilung in einem Baumarkt de Luxe. Soviel Verständnis darf es ja wohl noch sein, oder ?

    Schniecke sieht es ja aus,was der Bischof in den Felsen fräsen lässt und sauber auch.Könnte auch gewissen Managerkreisen gefallen, dort zu speziellen Seminaren zu ausgewählten Konditionen abzuhalten. Workshops mit vielerlei Ansatzpunkten könnte der Bischof unter das weltliche Volk streuen.

    Zum Beispiel:
    1.Wie zaubere ich schwindeleregende Summen herbei für Bauprojekte ohne dass es jemand merkt und täusche Niedigsummen vor.

    2. Wie verkaufe ich gekonnt Verwaltungräte,Aufsichtsräte und ähnliche Gremien für so doof, dass sie es nie merken werden.Und wenn dann ist es zuspät. Weil der Abriss noch teurer wird.

    3. Wie lerne ich mit öffentlichen Druck umzugehen bzw kann ich glaubwürdig die Unschuld vom Lande geben. Bis es mehr als knirscht.

    Tja, der Herr Bischof ist schon ein ausgeschlafenes Kerlchen. Darum musste er ja ein First Class - Flug zu den Armutsvierteln nach Indien sein. Das es die Klasse für Geschäftsleute sei wie er meint, na das kann ja mal durcheinander kommen. Wenn man so an Luxus gewöhnt ist und meint das gehört zum Geschäft des Boten Christi dazu, dann sollten wir uns alle mal nicht so haben.
    Was mich jedoch verwundert: ist die Aussage des Herrn Bischof, dass er wenn er nicht hätte liegend fliegen können und vor denen die ach mein Gott 4 Jahre warten mussten, bis er dann mal kommt, eingeschlafen wäre. Nachdem langen Flug nur um genau zusein. Da er ja oben so nah bei Gott wie selten war, wo war er sein Herr der ihn wachgehalten hätte? Und wo war der Glaube daran, das Gott es tut, beim Herrn Bischof? Schon seltsam was wie geht und was wie nicht.

    Alles in allem sieht man sich ja so als Beobachterin von der Seite, doch geneigt auf Fragen zukommen.Die einem ja sonst nicht kommen würden. Weil irgendwie führt man ja doch ein Leben mit sehr viel Inhalt und ohne Langeweile. Insofern ist der Herr Bischof ja schon eine besondere Erscheinung, wie er ein ganze Nation egal ob in kirchlichen oder weltlichen Kreisen, doch ganz schön bei der Stange hält.

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    Fast möchte ich fragen ob er auch schon an einen extra gut sortierten Weinkeller gedacht hat und Speisegemächer mit Fächern aus feinsten Mahagonie - Holz mit totschicken Mamorplatten abgerundet. Vergoldete Handläufe überall wo er läuft dürfen auf keinen Fall vergessen werden. Ich merke schon es fehlt dem Armen noch an so vielem. Ob da die 31 Millionen Euro tatsächlich ausreichen?

    Nun wie dem auch sei Herr Bischof, so als Kontrastprogramm wäre doch mal nach all dem Medien -und Baustreß ein Sabatical fällig. So um zu Kräften zukommen. Ein bißchen Afrika von der tatsächlichen Seite wäre doch ein prima Reiseziel. Den Sudan würde ich sehr an Herz legen. Da wo die Armut so richtig groß ist. Sie würden es überleben Herr Bischof.Ganz bestimmt. Müssen ja die Millionen Sudanserinnen und Sudanser auch. Gespeist aus ihrem großen Glauben zu Gott und einer reinen Kirche!

    Amen!

  • Wohin damit oder wie soll man das erklären!

    Guten Tag im Blog!

    Es ist mitterweile Mittag durch, nach der Bundestagswahl und die Dinge folgen dicht. Gestern wurden wir Zeugen, was uns möglicherweise erwartet und was nicht. Merkel hat obsiegt und kann dennoch nicht so froh sein über diesen Sieg und die Union ja auch nicht. Auch hier dürfte sich Katerstimmung breitmachen. Die FDP ist in Berlin von Bord und ihr Parteichef gleich mit. Damit ist der Hauch von Normalalität eingetroffen, der so einen herben Einschlag, wie ihn die Liberalen erleben mussten folgt. Bei den Grünen die mit Bewegungjetzt eine klare Aussage für ein Rot - Grünes - Bündniss im Bund ausriefen, stehen die Zeichen auch auf Wechsel an der Parteispitze. Dieser Wechsel so war aber nicht gemeint, als sie Wechselstimmung im Land erzeugen wollten.

    Die Einsicht bei den Grünen, mit ihren sperrigen Angebot für ihr mögliches Wählerklientel, haben schwere Spuren hinterlassen.Dabei stehen die Grünen ja doch sonst für westentlich bessere Inhalte, als sie in den Bundestagswahlkampf gezogen sind.Mit Bewegungjetzt und der SPD wurde ein klares Postionspapier mit all diesen Punkten erarbeitet. In den Kernaussagen dem Wähler gegenüber kam das nur nicht mehr zur Sprache. Fatal! Noch fataler dürfte es werden, wenn sie doch zu einer Schwarz - Grünen - Regierung wandern.Denn die SPD will nicht wirklich Juniorpartner der CDU im Bund werden. Zu klar sind die Erinnerungen an das was nach 4 Jahren solider Arbeit unter Merkel passiert ist. Der Wähler hat das nicht anerkannt.Obgleich ein damaliger Finanzminister Peer Steinbrück ein wahres Meisterstück in Zeiten der Bankenkrise hingelegt hat und Deutschland diese so bei weitem besser überstanden hat, als die europäischen Nachbarn.

    In dieses Sogwasser könnten die Grünen, bei allen möglichen gelungenen Akzenten unter Merkel auch kommen. Siehe jetzt auch ganz deutlich was der FDP passiert ist.

    Nur, wer soll jetzt wie unser Land die nächsten 4 Jahre so regieren, dass es zu keinem Stillstand kommt? Wo ist die Power und Entschlossenheit dieses schwere Unterfangen so zumeistern? Fragen über Fragen und keine Antworten die man vordenkend geben könnte. Viel Konjunktiv ist zur Zeit unterwegs.

    Bei mir hat sich momentan eine gewisse Leere im Kopf eingenistet, die lediglich diesen Text zulässt. Dabei wäre der Politikwechsel jetzt gerade einer, der viele neue wichtige Vitamine in Umlauf gebracht hätte. So sehen wir stattdessen ein Deutschland das einen handfesten Schnupfen hat.

    Gesundheit.......!!!

  • Fallen Sie bloß nicht rein!

    Einen schönen guten meine lieben Leserinnen und liebe Leser!

    Na, waren Sie schon per Briefwahl wählen? Gut geht mich ja eigentlich auch nichts an. Wählen gehen ist eine Sache, die schon sein sollte. In afrikanischen Ländern stehen die Menschen Schlange um mit dem Urinstrument der Demokatie Erfahrung zumachen. Und nehmen beschwerliche Wege zum Wahllokal auf sich. Während unsere Wahllokale meistens doch Wohnungsnah und bequem zuerreichen sind. Dieses sich mal ins Bewusstsein zubringen, wäre von Beachtung.

    Und am Besten es doch gleichmal mit diesem Sonntag zutun. Von 8 -18 Uhr dürfen wir 2 Kreuze für die Erststimme und unseren Bundestagkandidaten oder Kandidatin tun. Das dauert in der Regel nicht lange und dürfte mit einem Sonntagsspaziergang gut zuverbinden sein.

    Gespannt ist die ganze Republik, wer das Rennen macht, welche Koaltionsmöglichkeiten sich ergeben. Vieles ist möglich und einiges ganz bestimmt nicht. Sowas wie eine Alleinherrschaft einer Partei auf Bundesebene zum Bespiel. Schliesslich ist Deutschland nicht wie Bayern.

    Nur wenn sollten wir wählen? Wem trauen wir eine frische und vorallem problemelösende Politikgestaltung zu. Denen die im Schlafwagen durch ihre Macht fahren, die sich Gesetze aus Karlsruhe diktieren lassen müssen und selbst nicht handeln wollen ?!? Weil sie statt des Menschenswohl im Auge zuhaben, eher mit eigenen Magenschmerzen zukämpfen haben. Dabei kommen diese - also Frau Merkel ja nun überhaupt nicht mütterlich rüber. Eher wie eine Klemmschwester ohne tatsächlichen Bezug zu einer modernen Politikgestaltung.

    Und wenn es da schon anfängt, dann zieht es sich wie ein roter Faden durch das eigene Arbeitsverständnis dieser Kanzlerin. Und dürfte nicht besser werden. Sie verspricht uns das, was sie in 4 Jahren nicht mal im Ansatz geschafft hat. Konnte sie ja auch nicht.Statt endlich mal zuregieren, sah sie zu wie sich ihre Jungs und Mädels mit dem Lieblingsehepartner die FDP wie die Kesselflicker stritten.Und sich gegenseitig nicht mal das Schwarze unter dem Fingernagel gönnten. Das nenne ich eine sehr reife Charakterenleistung. Mit einem Erwachsensein - Alter hat das alles NICHTS zutun,was uns da Merkels - Truppe zugemutet hat.

    Aber das haben ja gewisse Muttihörige Medien vergessen. Und hängen lieber in oft unkontrollierter Weise an den Lippen von Mutti - Herausforderer Peer Steinbrück. Ein schöner Journalismus hat sich hier in Deutschland entwickelt. Sarkozy und Berlusconi lassen grüßen.Und Regierungssprecher Steffen Seibert hat ganze Arbeit beim Einnorden der lieben Kolleginnen und Kollegen besonders bei der Bild - Zeitung, dem Fokus - neuerdings auch der Spiegel, sowie diverser privater TV - Sender geleistet.

    Nun das ist leider die klare Realität und ich denke mir hier nichts aus.Ich regiere hier nur auf das was war. Und hoffentlich nicht wieder sein wird. Den so kann man unser Deutschland nicht regieren. Das haben die vielen fleissigen und so vielfältig engagierten Menschen nicht verdient. Hier gehört respektvolles Regieren nach Vorne. Weniger Selbstbeschäftigung und mehr Beschäftigung mit den tatsächlichen Lebenswirklichkeiten. Aber wem sage ich das? Nun, wie es auch jedem und jeder einzelnen Person dünkt, sein Kreuz zumachen, was jedem frei steht. Ich wünsche niemanden der wählen geht, dass es nicht nach einer gewissen Zeit zu Schmerzen mit dem eigenen Kreuz kommt. Und so etwas wie "hätte ich doch anders gewählt" - kommen wird. Wir haben es in der Hand Deutschland mit unserer ganz persönlichen Wahl,wieder weit nach Vorne zubringen und Europa als Ganzes für uns begreifbarer und damit greifbarer zumachen. Diese Perspektive gibt es.Denken Sie mal drüber nach. Auch wenn Merkel in den letzten 72 Stunden nochmal die ganz große Charmeoffensive fährt, seien Sie kritisch und vorallem wachsam. Fallen Sie darauf bloß nicht rein.

    In diesem Sinne, lassen Sie uns eine wirklich gute Wahl für unser Land treffen.

    Glück auf und beste Grüße aus Potsdam!

    Ihre Martina Wilczynski

  • Nicht mehr Papst - dafür Olympia!

    Einen wunderschönen guten Abend!

    Erst die gute Nachricht.Ich bin dank Ihrer und Eurer Besuche nun weit jenseits der 200.000 Besuchermarke gelandet. Ich gebe zu bei etwas mehr Fleiß, hätte das schon früher passieren können. Aber wie auch immer, es gibt Blogger die davon lange träumen müssen.Insofern bin ich ganz froh und sage allen treuen Blogbegleiter herzlichen Dank für das Interesse und die Zeit um hier vorbei zuschauen! ::DD

    Nun heute um 17:30 Uhr MEZ kam aus Buenos Aires die Nachricht, die für uns Deutsche Geschichtswert hat. Nachdem uns der deutsche Papst abhanden gekommen ist, sind wir quasi nun Olympia. Im 2.Wahlgang hat der ehemalige Fechtsport - Olympiasieger Dr. Thomas Bach sein Ziel erreicht.Er ist nun der oberste Sportchef der Welt. Das in schwere Fahrwasser geratene IOC hat nun den Deutschen als Chef. Ahnen konnten es alle als Vorgänger Jaques Rogge, den Umschlag öffnete, auf wenn es hinauläuft. Dank der sichtbaren Unterstützung eines kuweitischen Scheichs und anderer offenbar prima funktionierenden Netzwerke, selbstverständlich die Geheimen hat es Bach geschafft.

    Und was hat sich der Mann aus Tauberbischofheim vorgenommen. Lesen tut es sich gut.Nur wird es gut in den zunächt ersten 8 Amtsjahren. Wird es ein Zurück zum olympischen Urgeist geben? Fragen über Fragen.Und Bach wird Antworten geben müssen. Die ach so heere Idee von Völkerfriedenstiftenden Spielen,ist arg unter die Räder gekommen. Der Commerz gibt den Rahmen vor und gibt Nahrung für ein in die eigene Tasche wirtschaften. Zudem tragen immer wieder neue Arten von Dopingmethoden dazu bei, dass die Freude über diesen oder jenen Olympiasieger sehr schnell im Halse stecken bleibt. Und der schwer kalkulierte Sportfan, von solchen Olympischen Spielen die Nase voll hat und die Glotze ausbleibt. Lediglich das Publikum in den olympischen Sportstätten werden einigermaßen teilhaben.Nun, die Olympische Idee steht, wie nun auch hier erfahrbar ist, nicht mehr auf dem Podest wie ich selbst es mit großer Inbrunst in Kindertagen erlebt habe. Für London 2012 habe ich an meiner Handy - App geklebt und war so sehr schnell infomiert, wie der Stand der Dinge ist. So, ob ich das so in Sotschi 2014 so machen werde, wage ich zubezweifeln. Schon jetzt legt sich eine Spur der Menschenrechtsverletzung dort am Schwarzen Meer drüber. Nicht nur dass dort die Bevölkerung für Putins Spiele ob sie wollten oder nicht, ihre Häuser aufgeben mussten und teilweise in der Obdachlosigkeit gelandet sind.Natürlich weil genau dort das Eisstadion stehen muss wo der Bürger X lebte. Es kommt noch dicker.

    Und findet seinen Niederschlag in dem von der Duma verabschiedeten Homosexuellen - Propaganda - Gesetz wieder. Nicht nur dass Putin und Co. damit Lesben und Schwule im eigenen Land zu Freiwild erklärt haben und ihnen jegliche Luft zum überhaupt atmen nehmen. So soll in Sotschi jegliches Rainbow - Gehabe und Hand in Hand zwischen Mann und Mann + Frau und Frau ein Grund zur Verhaftung sein. Schöne Spiele werden das, die einer Dikatur gleichen und jeden Gedanken an freiheitlicher Atmosphäre am Ort bis zur Unkenntlichkeit abwürgen. Und nach wie vor guckt das IOC zu.

    Für den neuen Präsidenten läuft die Zeit, dieses Problem mit allen Mitteln vom Tisch zukriegen.Vor 20 Jahren hätten Schweigerlässe ja noch etwas gebracht. Da wurde kaum gemailt. Aber heute gibt es die vernetzte digitale Welt, die sehr schnelle Instrumente hat um Druck aufzubauen - zuerhöhen und eine gewaltige Reichweite haben.

    Wenn der neue IOC - Präsident eine Shitstormfreie Olympiade in Sotschi haben will und nicht von einer Welle durch die Nächste muss, dann sollte er handeln.

    In diesem Sinne wünsche ich Herrn Dr. Bach einen optimalen Aufenhalt im olymischen Maschinenraum zur Feineinstellung der ausgeleierten Stellschrauben.

    Ihre Martina Wilczynski - eine Bloggerin aus Potsdam und als stellvertretende Bundesvorsitzende der AG Lesben und Schwule in der SPD - Schwusos, für den Fachbereich "Homophobie und Sport " zuständig!

  • Das TV - Duell zu Berlin Adlershof!

    Einen schönen guten Tag!

    Nun ist das einzige TV - Duell zwischen der amtierenden Kanzlerin und ihrem Herausforderer auch Geschichte.Zwei waren von Frau Merkel nicht gewollt. Gestern pünktlich um 20:30 Uhr gingen beide in die Arena des so gestalteten Studios am Rande von Berlin. Das manchmal übliche Geplänkel von Seiten der Moderation kam erst gar nicht zum Zuge. Hart rauf war die Devise - oder zumindest der Versuch. Als Stefan Raab es doch tatsächlich in ernsthaften Journalismus versuchte, kam ein etwas hochmütiger Blick von der Seite, wo Anne Will stand. Irgendwo stand auch RTL - Chefanchorman Peter Klöppel, der aber nicht wirklich zum Zuge kam und eher mit verschränkten Armen am Geschehen teilnahm. Einzig Maybritt Illner zeigte sich aktiv. Aber insgesamt kann dieses TV - Duell nicht zu den wahren Sternstunden des gehobenen Politikjournalismus gezählt werden. Sollte es offenbar auch nicht.

    Angela Merkel wirkte am Anfang fahrig bis unsicher und flüchtet sehr schnell in die übliche Worthülsen - Maschinerie. Der Satz am Ende den sie im Abschlussstatement abgab - " Sie ( der Wähler) kennen mich ja" - stimmt dann auch. Sie war gestern so wie wir sie kennen. Mutig sagte sie zu die Rentenreform anzupacken. Nun wenn sie dass in den letzten 4 Jahren nicht geschafft hat, warum erst jetzt? Alle die immer den Verdacht hatten, dass sie eine Aussitzkanzlerin ist, werden sich bestätigt wissen. Aber uns geht es ja gut.Merkels Stillstandspolitik macht es möglich.

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    Nur mal zur Erinnerung was Frau Merkel immer so gesagt und so schnell wieder verworfen hat.
    Grafikquelle; SPD - Bundestagsfraktion

    Peer Steinbrück dem man gerne nachsagt er sei arrogant und zu keiner Empahtie fähig,wusste gestern zu überraschen, wie ruhig und argumentativ stark er auftrat. Gesprickt mit einigem Wissen über diese Zeit und die Umstände zu einem stabilen Europa konnte er punkten. So auch die klare Haltung zu weiteren Griechenland - Hilfen.Hier zog Steinbrück einen Exkurs in die Vergangenheit wo Deutschland auch Hilfe aus dem europäischen Ländern brauchte.

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    Peer Steinbrück bei einer SPD - Veranstaltung zur Transaktionssteuer im Jahr 2010 im Willy Brandt - Haus
    Fotoquelle: Martina Wilczynski

    Insgesamt konnten sich 17,5 Millionen Zuschauer ein Bild über das Angebot machen, was sie ab Herbst 2013 für die nächsten 4 Jahre erwartet.

    Während das CDU - nahe ZDF, Merkel weit vorne sah,lag der Vorteil deutlich bei der ARD für Steinbrück. Ob die ARD - SPD - nah ist sei dahingestellt. Ich denke nicht.

    Eins dürfte jedoch klar sein, manch etwas mediengläubige Mitmensch wird wohl in der bißherigen Einschätzung zu Merkel aber auch Steinbrück ein Korrektiv vornehmen.

    In 20 Tagen dürfte Gewissheit sein, wer das Rennen macht und die Geschicke in unserem Land in der Hand hat. Die Situation ist offen wie nie zuvor und da kommt auf den letzten Metern noch ordentlich Spannung rein. Für die Wahlkämpfer dürfte es so sein, dass sie bis zur letzten Stunde auf höchster Drehzahl im Land unterwegs sind und möglichst viele Menschen erreichen müssen. Da zumindest hat das TV - Duell von Berlin - Adlershof eine neue Spur gelegt.

    Ihnen eine gute Woche und lassen Sie es sich gut gehen.Und vorallem lassen die das politische Geschehen nicht aus dem Auge.Es geht auch um Ihre ganz persönliche Zukunft.

    Bewegte Grüße aus Potsdam! :-)

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  • Ein klein wenig umgebaut - hier im Blog!

    Hallo und guten Abend hier im Blog!

    Es ist mal wieder Zeit für einige persönliche Zeilen an Sie und Euch! Erstmal bin ich total überwältigt, dass mein Blog trotz anhaltender Seltenheitsbespielung, in diesem Monat soviel Besuche hat. Wie auch immer die zu Stande gekommen sind,DANKE. Ich danke der NSA für vermutlich einige Besuche hier. Aber auch der Bundesregierung und all den jenigen die hier tatsächlich gerne reingucken.

    Und keine Sorge, so bald ich immer Zeit für meinen bald schon 5 jährigen Blog finde, werde ich schreiben was ich so denke und wie ich die Dinge des Lebens so sehe. Da bleibe ich mir treu.Versprochen! :-)

    Ja und damit einige unfreiwillige Besucher etwas verwirrt sind, habe ich mal zu Werkzeug gegriffen - geschraubt, gelötet und auf Standfestigkeit überprüft. Und so sitzt alles, wackelt,passt und hat Luft.

    Das Blogblog, ist so etwas in Richtung Gewicht haben und Gewicht geben.Das sollte schon so sein. Die Zeiten in ihrer unendlichen Fülle, sind ja auch schwer... ufff.

    Also nicht verzagen - klare Worte wagen!

    Mit diesem Motto geht es bei mir weiter im Programm und mit hellwachen Augen durch das Leben!

    Haben Sie es gut - habt es gut!

    Schöne Zeit aus Potsdam gewünscht!

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  • Sotschi ist eine Qual für den Weltsport!

    Guten Tag an diesem Sonntag!

    Draußen ist eine durch den Himmel über Potsdam etwas "Grau" in "Grau" - Atmosphäre. Und das Leben zieht dennoch weiter. Was auch sonst. Nun habe ich Zeit und Gründe hier zu Hause an meinem Schreibtisch mich diesen hinzugeben, was mir und auch Millionen anderen Menschen auf der der Seele liegt. Ich bin stellvertretende Bundesvorsitzende der AG Lesben und Schwule in der SPD - Schwusos. Dort bin ich Fachsprecherin für den Bereich " Homophobie und Sport". Viele Jahre war dieser Themenbereich einer, der eher so am Rande stattfand. Wie soll man an die Flächen ran, die hier zu klaren Konzepten und Handeln kommen. Worte und zwar reichlich Heiße kann ja jeder sprechen.Nur eben die Praxis ist eine andere Kiste. Und die beschäftigt uns und mich in einem Maße, wie ich es zunächst nicht gedacht habe. Wie ein roter Faden reiht sich das Thema Homophobie und Sport auf. Und greift tiefer als ich es mir jeh ausmalen konnte und wollte.

    Nicht nur dass die deutschen Sportverbände sich im unzureichenden Maße zu diesem Thema artikulieren, so fallen unsere Sportler durch bedeutsames Schweigen bei der Leichtathletik WM in Moskau auf.Kein sonst so wortstarker Robert Harting, kein Boris Henry oder wer auch immer spricht von der Vielfalt, die dem Sport und Sportler eigen ist.Und verpackt das in ein Statement, dass das Gesetz wonach niemand in Russland zu seiner Homosexualität stehen darf, als Menschensrechtsfeindlich kritisiert.

    Ja so denke nicht nur ich.Aber halt sorry, sie haben ja alle Maulkörbe verpasst bekommen. Unsere sonst so vorbildlichen Sportler. Nur eine Ausnahme zeigt sich hier.Wie die Radsportlerin Judith Arndt, die sich gegen diese homophoben Entgleisungen zu Wort gemeldet hat. Sportler aus Schweden und der USA beziehen in solidarischer Form Stellung für Lesben und Schwule. Aber eben unser Sportler nicht. Diese Haltung erreicht bei mir eins, ich die selbst mal Leistungsportlerin im Judo war, das Abhandenkommen meiner Sportbegeisterung. So ist dann so mancher deutscher WM Sieg in Moskau für mich kein Grund zur Freude. Und eigentlich möchte ich dass solange niemand aus dem deutschen Sport hier aus der Versenkung kommt, mich NICHT für internationale Sporterfolge freuen. Verständlich,oder ?

    Nach anfänglicher Zurückhaltung einem Olympia - Boykott gegenüber Sotschi 2014, bin ich auch nun der Meinung wie der SPD - Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs. Der die Spiele in das kanadische Vancouver verlegt sehen will. Da dort lesbische und schwule Sportler frei und ohne Verhaftungsgefahr dem olympischen Tun, auch in ihrem Ductus nach gehen können.Was ihnen ja in Sotschi dank dieses unsäglichen Homopropaganda - Gesetz nicht möglich ist.Und das mit Duldung des IOC. Die Werte des Sports sind dann damit in dem Orkus der Geschichte gelandet. Aber damit sage ich ja nichts Neues. Was aber niemand so richtig sagen will, ist ja auch das mit den anschließenden Paralympics. Welches nicht vorhandene Image will der internationale Sport unter solchen Vorzeichen herstellen? Auf der einen Art tut man so als wenn man den besonderen Stellenwert von Menschen mit Einschränkungen im sportlichen Bereich hervorheben will. Auf der anderen Seite macht man Menschen die in queeren Lebensformen leben wollen,das Leben schwer.

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    Wo bleibt das Rückgrat liebe Sportverbände in Deutschland? Wo ist der potenzielle Kandidat für die nächte IOC - Präsidentschaft Dr. Thomas Bach? Von dieser Bundesregierung auch wieder hier ganz zuschweigen. Solange ein zukünftiger Olympiasieger aus Deutschland nicht sagt dass er schwul ist und es auch nicht sagen sollte, wird er hofiert und mit Bundeskanzlerin und Bundespräsident abgelichtet. Das macht schöne Bilder und im Glanze der Leistungen anderer lässt es sich ja auch ganz gut leben.

    Die Grundidee des Sports gerät aus den Fugen und alle die was da gegen tun könnten, die gucken zu.Putin hat sie alle an der Leine. So wie Merkel schweigt auch der britische Premierminister Cameron beharrlich. An ihn gerichtete Worte in diesem Kontex verhallen wie der Wind vor der Haustür.

    Aber diese Nummer zieht sich ja durch. Außer der USA - Präsident Obama kriegt niemand die Offenheit hin, die Putin nicht verträgt. Da war aber noch was - eine Art Kalter Krieg zwischen den Supermächten.Weil Putin und Obama nicht miteinander können. Obama ist eben kein Bush jun., der ja ein besonderes Exemplar von einem amerikanischen Präsident war. Und Snowden den gibt es ja auch noch. Putin und Sotschi - das gleicht einem Feldherrenhügel und da passt bunt und anders nicht rein. Siehe auch jetzt Moskau. Und das Stadion ist nicht mal Halbvoll. Bleibt doch mal wirklich zuüberlegen ob es überhaupt noch internationale Wettkämpfe auf russischen Boden geben sollte. Wenn es die eigene Bevölkerung nicht interessiert.

    Ich bin NICHT getragen von der Hoffnung, doch irgendwann sowas wie das hier mit diesem Text augedrückt wird, nicht mehr schreiben zumüssen. Sprechen wir gemeinsam darüber. Melden Sie sich in den Kommentaren gern zu Wort. Führen wir hier eine sachliche und dennoch betonte Diskussion.Ich lade Sie herzlich dazu ein.

    Viele bunte Grüße aus Potsdam!

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